Roda JC Kerkrade - Feyenoord Rotterdam

Eredivisie

15.01.17

Ergebnis: 0 - 2

Parkstad Limburg Stadion (19.979)

    Zuschauer: 14.475

   Eintritt: 20€

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Ordentlich ausgeschlafen ging es Sonntagvormittag um 10:00 aus Eindhoven los, nachdem das Auto vom Frost der Nacht befreit wurde. Den Autobahnen war das Wetter kaum anzumerken und so war man überpünktlich in Heerlen, wo man dank Tipp das Auto kostenfrei und fußläufig vom Stadion abstellen konnte. Der Supermarkt an der angrenzenden Tanke hatte dann eher was von inflationärem Entwicklungsland Status, da sämtliche Regale fast gar nicht gefüllt waren, außer uns keine Menschenseele dort war und das Licht auch einfach ausgeschaltet blieb, komischer Laden... Es ging direkt weiter zum Stadion, wo wir uns zunächst den Burger King enterten. Hier waren bereits die ersten Ultras aus Aachen anzutreffen, welche bekanntermaßen mit den Ultras aus Kerkrade eine Freundschaft pflegen. Dass einige der Gäste mit Thor Steinar Klamotten den modischen Style einer Beatrix von Storch aufweisen ist denke ich weitreichend bekannt... Im BK trafen wir uns dann auch mit unserem Kontakt von Roda, der uns netterweise die Karten besorgte und uns auch ein paar Szeneaufkleber mitbrachte. Etwa 30 Minuten vor Anpfiff ging es dann auch rein in die gute Stube, was man wörtlich nehmen darf, denn das Parkstad Limburg Stadion kann sich durchaus sehen lassen. Unsere Plätze waren links neben dem Sektor der Ultras und direkt gegenüber der Gäste aus Rotterdam, beste Sicht und gute Vorraussetzungen also. Der Gästeblock bis zum Anschlag gefüllt, machte einen soliden Eindruck. Jeder der Feyenoord kennt, weiß, dass hier nicht mit Dauergesang á la Italia zu rechnen ist, sondern kurze laustarke Szenen eher die Stärken sind. Roda, wie bereits erwähnt unterstützt von der Karlsbande und weiteren Freunden aus Aachen, mit schwarz-gelbem Rauch und dem typischeren Ultrastyle, welcher wohl zumeist von den deutschen kam. Der Einfluss ist hier nicht von der Hand zu weisen, Gesänge wie "Scheiße, Scheiße Rotterdam!" oder dem obligatorischen Gruß an den Torwart bei Abstößen zeigen die Nähe zur deutschen Grenze. Supporttechnisch war das heute schon eins der besten Spiele in Holland für mich, wozu beide Seiten ihren Teil beitrugen. Das Spiel bekam Feyenoord als Tabellenführer lange Zeit nicht unter Kontrolle, schaffte in der Schlussphase aber dennoch den Doppelschlag und bleibt so weiter vor dem ewigen Rivalen Ajax. Roda kämpft um jeden Punkt und belegt den vorletzten Tabellenplatz. Ich fände es persönlich wirklich schade, wenn der Verein absteigen sollte. In der sonst eher tristen Welt des holländischen Profifußballs, machen solche Vereine eben einfach Spaß.