KAA Gent - KV Kortrijk 2:1 (2:1)

Jupiler Pro League (1. Liga Belgien)

09.12.17

Ghelamco Arena (20.000))

Zuschauer: 19.633 (~250 Gäste)

   Eintritt: 30€


Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.

Heimspiel gegen Haching. Definitiv ein Spiel aus der Sparte "Darf man sich mal sparen" und eine willkommene Gelegenheit um mal wieder nach ein paar Flugschnappern zu fahnden.
Nachdem es zunächst nach Valencia gehen sollte, rückte ein 20€ return Knaller von Rainer ins israelische Eilat in den Fokus und wir schlugen zu, wie Rocky Balboa.
Schnell merkten wir aber die Tücken unserer Buchung: Zum einen liegt Eilat ganz im Süden des Landes und mitten in der Wüste liegt der Flughafen Ovda, hier ist wirklich so viel geboten, wie in Dörpen.
Fakt: Kein Mietwagen am Freitag, schlechte Transportmöglichkeiten vom Airport, das alles ließen uns die 20€, 20€ sein lassen und neu planen. Die politischen Unruhen waren dann eher ein weiterer Punkt um einen entspannten Abstecher ins benachbarte Belgien zu machen.
In diesem Land muss groundmäßig mal langsam mehr Joppie-Sauce auf die Fritten und bei bisher 5 Grounds ohne einem Erstligaspiel wurde die Jupiler League durchgescrollt.

Schnell fanden wir eine Tour und konnten sogar noch den 2:0 Sieg in der Schneeballschlacht von Osnabrück sehen.
Danach hieß es für uns schnell ab zum Auto und über die verschneiten Straßen Richtung Belgien. Trotz eines kurzen Abschnitts wo kurzerhand nix mehr ging, erreichten wir die Abfahrt zum Stadion 40 Minuten vor Anpfiff.

Hier ging es so gut voran wie in Mumbai City, ein Kreisverkehr und der ganze Mob irgendwie drin...
Nachdem die Ausfahrt zum Stadion genommen war, wurde ein Parkplatz angesteuert, wo wir aufgrund der fehlenden Reservierung aber abserviert wurden, also wieder retour zum Kreisverkehr gelotst und dort mal ne andere Ausfahrt genommen.
Hier dann auch alles dicht, bis wir mit Maps einen Firmenparkplatz hinter einer Häuserfront vermuteten. In Millimeterarbeit manövrierte ich den Golf zwischen parkenden Autos und den Fassaden durch und kam tatsächlich drauf! Gratisparkplatz also safe, leider war der Ground nun fast 1,5 km weg.
Kurze Pinkelpause am Elektrozaun des Firmengeländes, doch bevor hier ein weiterer Grund unter "Die kuriosesten Arten zu verrecken" dazukam, bemerkten wir die knisternde Atmosphäre 😁
Der Turbomodus wurde jetzt angesetzt und die nicht zu verfehlende Ghelamco Arena, welche in blau strahlte wie eine Kuh auf der Wiese am KKW Lingen erreicht.
Mit Anpfiff wurde der seelenlose Neubau betreten und somit hatte sich das Gehetze gelohnt, auch wenn es viele nicht verstehen können, mir sind die vollen 90 Minuten weiterhin einfach wichtig...
Wie erwähnt ist das Stadion nicht der Bringer, die Innenansicht ist woanders aber auch noch schlimmer... Ansonsten hat der moderne Fußball hier vollen Einzug erhalten, was ich in Belgien so zum ersten Mal erlebte.
Bezahlkarte gibt's zwar fast überall, aber die Toiletten, die Gänge, alles wirkte steril und todlangweilig...
Pappburger und kleine Pommes für je 4€ wurden links liegen gelassen. Das Publikum still, bis auf einen kleinen "Stimmungsblock" hinter dem Tor, wo keine einzige Zaunfahne hing und keine Schwenkfahne wehte. Wer sich das hier freiwillig alle 2 Wochen für 30 Tacken antut, hat sämtliche Lust am Leben verloren und erstickt besser heute als morgen an einer Fleischkrokette.
Da kann auch der verkleidete Mitte 40 jährige Indianerhäuptling nichts mehr retten, besonders weil seine Frau eher die Iris Berben in blauen Leggings, statt der heißen, belgischen Pocahontas war. Igitt!
Also: Stadion langweilig, Stimmung nicht vorhanden, geht denn wenigstens sportlich was in Gent?

3 Tore nach 27 Minuten machten Bock auf mehr. Blöd nur, wenn es dann vorbei ist und man die restliche Stunde in der Eiseskälte fast wegpennt. Daher statt einem Spielverlauf nun das was uns die restliche Zeit wirklich beschäftigt hat: Das Rezept für das Knössant!

Dafür braucht ihr bloß:
1 Pck.Croissant(s) (Knack-und-Back)
2Ei(er)
1 Pck.Knödel

Die Knödel nach Packungsanweisung kochen. Anschließend klein schneiden und mit den Eiern anbraten.

Den Teig der Croissants ausbreiten und in jedes Croissant die Knödel-Ei-Mischung füllen und aufrollen. Die gefüllten Croissants bei 200 °C für 10 - 15 Minuten backen.

Die Brückengänger wünschen viel Spaß beim Nachkochen und euch noch einen schönen Montagabend!

Achja: Gegen den modernen Fussball!