Hamburger SV - 1. FC Köln

DFB-Pokal - Achtelfinale

07.02.17

Ergebnis: 2 - 0

Volksparkstadion (57.274)

Zuschauer: 45.143 (6.000 Gäste)

   Eintritt: 21€

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Hansestadt Hamburg. Ursprungsort von Legenden wie Uwe Seeler, Stefan Effenberg und Gayson Stanley. Selbstverständlich, dass nun auch endlich mal ich diese Weltstadt für ein Spiel des HSV aufsuchen musste. Für beinahe jeden Groundhopper stellt das Bundesligastadion natürlich bereits eine Antikversion einer Kopfbedeckung dar. Egal, irgendwann muss man halt auch mal wieder Erstligafußball gucken, das letzte datiert schließlich auch aus November 2015. Dank Sparangeboten und der Bahncard 25 ließ sich das Vorhaben auch wieder recht preisgünstig umsetzen, die Ticketbeschaffung über den Onlineshop stellte auch keine Herausforderung dar, der Hopper-und Familienblock warb mit leckeren Keksen, setzte die feucht-krümeligen Träume aber natürlich nicht in die Tat um. Mit Zug und S-Bahn kann man den größten Teil astrein faul zurücklegen, bis zur Arena waren es dann aber noch 15 Minuten Fußweg. Und die zogen sich wie Kaugummi denn das Ticket wartete natürlich auf der anderen Stadionseite auf Abholung. Den Hektikmodus kann ich aber ganz gut einknipsen, wie einige Mitfahrer schon ertragen mussten. Somit alles halb so wild ;-) Der Krisenclub, der seit Jahren an den Schläuchen von Hr. Kühne hängt traf auf den Effzeh Köln, womit sich wohl die Fans mit den größten Erwartungen trafen. Zumindest die Domstädter sind aber dieses Jahr tatsächlich auf Europakurs und waren dementsprechend heute in der Favoritenrolle. Die Nordkurve mit einer klasse Choreo zu Spielbeginn. Zwischen den Wörtern "Kurs auf Berlin!" war ein großer Kompass zu sehen, der das HSV-LOGO in der Mitte trug. Dazu ein Kapitän und ein Leuchtturm, wobei die Pfeiffe und das Licht mit Bengalen untermalt wurden. Stark! Einzig die Frage warum der Kompass auf Westen ausgerichtet ist, darf man sich stellen... Die Kölner füllten den gesamten Gästeblock und einen Großteil der Südtribüne aus. Optisch wurden keine besonderen Akzente gesetzt, der lautstarke Support gefiel aber über 75 Minuten. Das 0:2 versetzte dem Support den Genickbruch. Die Nord konnte auch akustisch überzeugen, womit neben dem sportlichen auch der supporttechnische Sieg an die Hanseaten geht. Klasse Atmosphäre, Bundesliga kann eben doch Spaß machen!