Lai Chi - Kei Lun

Primeira Divisao do Campeonato

11.03.16

Ergebnis: 1 - 1

Estádio Campo Desportivo

Zuschauer: 20

Eintritt: frei

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In Bangkok wurde sich noch ein Sightseeing Tag genehmigt, am Freitag ging es für uns dann mit Air Asia weiter zum nächsten Zwischenstopp Macao. Bereits bei der Einreise stellte man fest, dass die Leute hier ganz anders ticken als zuvor in Thailand. Vom Land des Lächelns ins Land der kühlen, wortkargen Menschen, so kann man das in etwa beschreiben. Zunächst gab es etwas Verwirrung um die Währung, denn sowohl Macao als auch das naheliegende Hong Kong nutzen Dollars. Diese sind allerdings nicht die gleichen, wie uns ein Mann am Flughafen versicherte, sondern jeweils eine eigene Währung. Das Problem klärte sich dann aber und wir entschlossen uns die Insel Taipa zu erkunden. Macao wird vor allem von vielen reichen chinesischen Touristen als Zielort geschätzt, denn was für den Glücksspielsüchtigen Amerikaner oder Europäer Las Vegas darstellt, ist für den spielwütigen Asiaten eben Macau. Hier wird alles detailgetreu nach dem großen Vorbild aus dem Westen nachgebaut. Das Venetian, der Eiffelturm und das Galaxy sind hier nur einige Beispiele. Und der Aufbau ist lange nicht abgeschlossen, überall finden sich neue Baustellen um das Protzige noch etwas protziger zu gestalten.           

Die vielen Baustellen waren auch eine unserer ersten Sorgen, denn als wir vor einem Gebäude standen, welches wir als olympisches Schwimmcenter ausgemacht hatten und das laut Karte direkt hinter dem Stadion stehen sollte, dachten wir kurz die verrückten Chinesen hätten das Stadion kurzerhand abgerissen und als Casino neu aufbauen wollen. Ein Einheimischer konnte uns jedoch beruhigen und erklärte uns den richtigen Weg. So kamen wir

pünktlich am Ground an. Hier gab es weder geöffnete Eingänge, noch Ticketschalter. Als wir dann einfach durch den Spielereingang auf das Feld gelangten interessierte sich niemand dafür wer wir sind. Ohne Probleme könnten wir uns ganz in Ruhe umschauen, denn bis auf ein paar jugendliche Hobbysportler war hier niemand. Auf den Rängen fanden sich zum Anpfiff maximal so viele Menschen ein, wie auf dem Rasen aktiv waren. Darunter 3 deutsche Hopper + 1 x Anhang. Das Stadion wusste vollends zu überzeugen, nicht zuletzt durch den genialen Ausblick zu beiden Hintertorseiten. Auf der einen Seite riesige Hochhäuser, auf der anderen das Galaxy, was wie ein leuchtendes Schloss herausragte. Das Spiel dagegen war gar nix. Wohl eine der schwächsten ersten Ligen weltweit. Die Chinesen scheinen ihr Geld wohl lieber in Automaten zu stecken anstatt in gutes Sponsoring.
Mit dem zweiten Länderpunkt der Tour im Sack ging es für uns zum Fährterminal und dann rüber nach Hong Kong.